Geschichte: 1990 bis heute

Mitglieder und Freunde des CEJ haben in den bolivianischen Anden seit 1990 hunderttausende Bäume gepflanzt und dafür gesorgt, dass diese zu einem dichten zusammenhängenden Wald heranwachsen konnten.

Wir waren dadurch Vorbild für viele Kleinbauern des Hochtals von Cajamarca (3000 m.ü.M.), welche inzwischen auch zu Waldbauern geworden sind. Seit einigen Jahren gibt es nun fruchtbaren Humus für ihre Kartoffeln, Mais und anderes Gemüse.

Früher wuchs auf dem trockenen Boden nur wenig Gras, welches Schafe und Ziegen bald abgeweidet hatten. Inzwischen erstreckt ein großer, weiter Wald aus Kiefern, Eukalyptus, Eichen und knorrigen Kewinia-Bäumen die umliegenden Hänge. Es braucht Stunden, um ihn zu durchwandern. 

Der Boden fühlt sich an wie ein feuchter Teppich, überall sprießen Speisepilze, – Moos und Kraut bedeckt den Boden.

Auch neue Quellen sprudeln aus Felsspalten. Es gibt mehr Regen, der u.a. den  einhundertundzehnjährige Trinkwasser-Sammelkanal für die 28 km entfernte Stadt Sucre speist. Die Wassermenge hat sich in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt.

Insekten vieler Arten nisten sich ein und bieten den zugezogenen Vögeln neue Nahrung.

In diesem Wald liegt unsere kleine Siedlung: Das Ökologische Jugendzentrum (CEJ) mit zwei Werkstätten und sechs Übernachtungshäusern. Schüler-, Studenten- und Seminargruppen, Touristen und Einzelwanderer besuchen uns täglich. 

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