Vorhaben im Jahre 2018

Vorhaben im Jahre 2018 Bau eines Seminarhauses für alle Gruppen, Schulklassen, Dozenten und deren Studenten im Bereich Umwelterziehung und ökologischer Land- und Viehwirtschaft, Einführung und Erfahrungsaustausch der Waldanpflanzung und Durchforstung für Eltern und Kinder der umliegende Bevölkerung, Einladung der hauptamtlichen Vertreter der Provinzregierung, des Bürgermeisteramtes und Ong´s mit Umweltprogrammen für Gespräche und Festlegung von gemeinsamen Arbeiten, Kursangebot für Frauen und Männer im Bereich gesunder Ernährung, Hausgärteneinrichtung für Familien und Schulen, kreative Arbeiten mit Waldprodukten, meditavive Kurse religiöser Gruppen und viele andere Programme, welche mit Jugend, Wald und verbesserte Landwirtschaft involviert sind. Ziel: Geigneter Raum für Fort- und Weiterbildung wird ermöglicht, die Raumnot in den Schlafhäusern  vermindert sich. Weg Reparaturen: Zwei mal vier Km Waldwege müssen verbessert werden, mit Steinen werden abschüssige Wegränder befestigt, tiefe Versenkungen müssen mit Sand, Bauschutt und anderem Füllmaterial aufgefüllt werden. Zwei Wege führen ins Zentrum, beide Wege sind in Handarbeit mit der Dorfbevölkerung entstanden. Nach der Asphaltstraße (Sucre-Ravelo) führt eine Straße über einen 3 km Pflasterweg zur Abzweigung eines vier km Waldweges, welcher jedes Jahr ausgebessert werden muss. Der zweite direkte Weg zum Zentrum ( 4 km) kann nur in den regenarmen Monaten befahren werden. Dieser benötigt ebenfalls in den steilen Kurfen und über dem Bach sehr viele Ausbesserungen mit Steinmauern, u.ä.Material. bei abgebrochenen Wegrändern. Der heftige Regen jedes Jahr zwischen November bis März schwemmt die Befestigungen des Vorjahres hinweg. Die Lösung wären Pflasterwege mit Betonrandstreifen. Ziel: Verbesserte und abgesicherte Zufahrtswege zu dem Ökologischen Jugendzentrum werden jedes Jahr durchgeführt. Täglicher Transport von Schulkindern, Studenten, Kursteilnehmern und Anleiter der Kurse Ziel: Die Durchführug der Aufgaben des Vereins wird gewährleistet Wöchentlicher Transport von Freiwilligen (Ausland und Inland)...

Annelie Dehmel ist wieder in Bolivien

Seit Ende September bin ich wieder in Bolivien. Am 3. Oktober feierten wir das Einweihungsfest des neuen Experimentier Gebietes für Schulklassen, zusammen mit einer deutschen Delegation von Jugendherbergsverantwortliche aus Sachsen. Jede Woche kommt eine andere Schulklasse ins Zentrum, freundet sich mit den Tieren an und bekommt praktischen Unterricht. Im Lehrplan ist dieser Öko-Unterricht vorgeschrieben, darum nehmen auch die LehrerInnen teil. Am 5. Oktober hatten wir den ersten Besuch eines GIZ Experten für Waldprobleme zu Besuch. Juan Carlos Montero hat unserem Team die richtigen Antworten gegeben auf die vielfältigen Fragen. Wir hoffen auf eine Wiederholung des Besuches. In unserem zweiten Öko Zentrum in Tarabuco sind die Renovierungen mit Dacherneuerung und zweitem Hof abgeschlossen. Marlene und Alberto haben gute Arbeit geleistet. Die Aufforstung in Tarabuco wurde weitergebracht, zwar nur mit ca. 3000 Bäumen. Dort müssten in den nächsten Jahren mindestens 100.000 Bäume gepflanzt werden. Ende Oktober hatten wir Besuch von sechs FahrradfahrerInnen aus Holland. Zwei waren auf der Rückreise von Patagonien und vier machten sich auf in Richtung Südspitze des Kontinentes. Über die Zeit des größten Festes in Bolivien „Todos Santos“, die Nacht vom ersten zum zweiten November, verbringen die meisten Bolivianer ihre Zeit auf dem Friedhof. Blumen, Getränke und süße Brote schmücken die Gräber oder schmücken und feiern mit einer Erinnerungsecke in der Wohnstube. Unsere weltwärts Freiwilligen feierten mit Ronalds Familie in einem Dorf, ca. 100 km von Sucre entfernt. Die beiden Weltwärtsfreiwillige Paula und Ole sind sehr fleißige Mitarbeitende in den unterschiedlichen Projekten mit Deynis Studentengruppe (Schulklassenbetreuung) und helfen dem Leitenden des Zentrums, Ronald Soliz, bei unterschiedlichen Aufgaben, wie Reparaturen, Holztransporten, Reinigungen und Tierversorgung. In den letzten Jahren verbrachte...